Maria Hanáček-Preis

IASPM D-A-CH: Verleihung des Maria Hanáček-Preises

Die Namensgeberin Maria Hanáček forschte zur Schnittstelle Popularmusik und Technologie. Ihre Dissertation über die diskursive Verortung des Subjekts in der Musikproduktion konnte sie nicht mehr abschließen. Postum erschien im Band Sound as Popular Culture: A Research Companion (Schulze/Papenburg 2016) ihr Beitrag mit dem Titel „Sound as Musical Material“.

Im Kontext der zweiten IASPM D-A-CH-Konferenz in Graz im Oktober 2016 wurde erstmalig der nach dem 2013 verstorbenen IASPM D-A-CH Gründungsmitglied Maria Hanáček benannte Nachwuchspreis vergeben.
Die mit € 200 dotierte Auszeichnung erhielt Lena Jade Müller (HU Berlin) für ihren Vortrag “Weißes Begehren in der Aneignung schwarzer Musik,” in dem sie sich unter Bezug auf postkoloniale Theorie kritisch mit der Positionierung von Musikhörer_innen auseinandersetzte und sowohl Standardwerke der Popularmusikforschung als auch Musikbeispiele auf diese Frage hin untersuchte. Für den Nachwuchspreis nominiert waren alle diejenigen Präsentationen und Posterbeiträge von Wissenschaftler_innen, die ihre Promotion noch nicht abgeschlossen hatten. Eine Jury aus Vorstands- und Beiratsmitgliedern beriet über die Vergabe des Preises.

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